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157. Auktion - Numismatik Einzellose Teil 2  -  09.11.2016 10:00
Münzen Einzellose Teil 2

# 321–340 von 370

Varia | Waagen & Gewichte

Los 1943
Herzogtum Berg, Johann Daniel vom Berg, Lennep, *1733, 29.7.1804, Münzwaage 1794, rechteckiger Kasten aus Ahornholz mit zwei Messingschließen, Maße: ca. 182 x 93 x 25 mm, das Meisteretikett füllt das gesamte Deckelinnere aus und trägt in der unteren rechten Ecke den Brandstempel "JCVMAGZ", Waage aus Stahl mit Schwanenhalsenden und zwei runden Messing-Waagschalen an grünen Bändern, die Waage ist komplett mit 18 Gewichten und vier verschiedenen Ausgleichsgewichten, fast alle Gewichte sind mit dem bergischen Löwen gepunzt, über den Gruben Nominalbezeichnungen in roter Farbe, vorzügliches Exemplar, UNSHELM 3.2, Johann Daniel vom Berg erhielt am 5.2.1782 die Erlaubnis zur Goldwaagenherstellung
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Los 1944
Herzogtum Berg, Johann Melchior Kruse sen. in Elberfeld, *1740, 9.12.1789, Münzwaage 1784, rechteckiger Kasten aus Ahornholz mit zwei Messingschließen, Maße: ca. 181 x 91 x 23 mm, das Meisteretikett füllt das gesamte Deckelinnere aus und zeigt das gekrönte Wappen des Kurfürsten Karl Theodor aus der Linie Pfalz-Sulzbach, darunter 4 Ordensketten, zu den Seiten 3 Zeilen Schrift, links und rechts unten Brandstempel "IUSTIRT", Waage aus Stahl mit Schwanenhalsenden und zwei runden Messing-Waagschalen an weiß/roten Bändern, die Waage ist komplett mit 18 Gewichten und vier verschiedenen Ausgleichsgewichten, alle Gewichte sind mit dem bergischen Löwen gepunzt, über den Gruben Nominalbezeichnungen in roter Farbe, bis auf eine Teilverfärbung des Etiketts und den polierten Messingteilen vorzügliches Exemplar, UNSHELM vergl. 14.4, Johann Melchior Kruse senior hat bei dem Goldwaagenmacher Johann Peter Aeckersberg in Wichlinghausen das Handwerk erlernt und war mit dessen Tochter verheiratet. Er wurde 1779 als Eichmeister angenommen
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Los 1945
Herzogtum Berg, Johann Melchior Kruse sen., Elberfeld, *1740, 9.12.1789, Münzwaage 1782, rechteckiger Kasten aus Ahornholz mit zwei Messingschließen, im Deckel Kreuzornament mit Lilien, Maße: ca. 181 x 101 x 24 mm, das Meisteretikett füllt das gesamte Deckelinnere aus, Waage aus Stahl mit Schwanenhalsenden und zwei runden Messing-Waagschalen an blauen Bändern, 22 Gewichte und ein Ausgleichsgewicht, fast alle Gewichte sind mit dem bergischen Löwen gepunzt, einige mit anderen bzw. weiteren Punzen, über den Gruben Nominalbezeichnungen in roter Farbe, sauberes Exemplar, UNSHELM vergl. 14.4, Kruse sen. wohnte in Barmen und war erst nach dem Tod des Vaters tätig
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Los 1946
Herzogtum Berg, Johann Caspar Mittelstenscheid, Lennep, *1764, 30.8.1819, Münzwaage 18.. (ab 1806), rechteckiger Kasten aus Ahornholz mit zwei Messingschließen, Maße: ca. 180 x 92 x 22 mm, das Meisteretikett füllt das gesamte Deckelinnere aus und trägt in der unteren rechten Ecke den Brandstempel "IUSTIRT", darüber die drei kölnischen Kronen, Waage aus Stahl mit Schwanenhalsenden und zwei runden Messing-Waagschalen an blau/roten Bändern, die Waage ist komplett mit 18 Gewichten und drei verschiedenen Ausgleichsgewichten, fast alle Gewichte sind mit dem bergischen Löwen gepunzt, über den Gruben Nominalbezeichnungen in roter Farbe, vorzügliches Exemplar, UNSHELM 16.6, Mittelstenscheid hat den Betrieb von Joh. Daniel vom Berg übernommen. Er lernte bei seinem Onkel Johann Peter Bras(s)elmann das Handwerk. Sein Sohn Peter Caspar - geb. 2.1.1803, gest. 14.3.1868 in Düsseldorf - führte das Geschäft seines Vaters fort und verwendete in seinen Etiketten den Vornamen seines Vaters. Dadurch ist eine Trennung nur bei späteren Waagen möglich.
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Los 1947
Grafschaft Mark, Abraham Kruse, Schwelm, *1745 in Wichlinghausen, 11.12.1814 in Schwelm, kleine Münzwaage 178., rechteckiger Kasten aus Ahornholz mit einer Messingschließe, Maße: ca. 130 x 65 x 23 mm, das Meisteretikett ist in der Mitte des Deckelinneren angebracht, rechts und links davon zwei Brandstempel "IUSTIERT" mit je einer Krone und Ranken, Waage aus Stahl mit Schwanenhalsenden und zwei runden Messing-Waagschalen an blau/roten Bändern, die Waage ist komplett mit 14 Gewichten (je 2 pro Grube) und zwei verschiedenen Ausgleichsgewichten, über den Gruben Nominalbezeichnungen in roter Farbe, vorzügliches Exemplar, UNSHELM 24.4, Abraham Kruse machte seine Lehre bei Johann Peter Aeckersberg in Wichlinghausen. Er erhielt am 4.3.1772 vom preußischen König das Privileg und war der Begründer der märkischen Goldwaagenproduktion. Sein Bruder Johann Melchior arbeitete als Goldwaagenfertiger in Elberfeld. Die bergisch-märkischen Waagen waren Produkte der Metallmanufakturen der rechtsrheinischen Gebiete. Den hohen Bekanntheitsgrad verdankten die Waagen den bergischen Kaufleuten, die im 18. und 19. Jahrhundert auf Messen in Frankfurt und anderen Plätzen neben vielen anderen bergischen Artikeln auch Waagen verkauften
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Los 1948
Grafschaft Mark, Abraham Kruse, Schwelm, *1745 in Wichlinghausen, 11.12.1814 in Schwelm, Münzwaage 178. (nach 1785), rechteckiger Kasten aus Ahornholz mit zwei Messingschließen, Maße: ca. 180 x 90 x 24 mm, das Meisteretikett ist in der Mitte des Deckelinneren angebracht, rechts und links davon zwei Brandstempel "IUSTIERT" mit je einer Krone und Ranken, Waage aus Stahl mit Schwanenhalsenden und zwei runden Messing-Waagschalen an grünen Bändern, die Waage ist komplett mit 18 leicht polierten Gewichten und drei verschiedenen Ausgleichsgewichten, über den Gruben Nominalbezeichnungen in roter Farbe, vorzügliches Exemplar, UNSHELM 24.5, Abraham Kruse machte seine Lehre bei Johann Peter Aeckersberg in Wichlinghausen. Er erhielt am 4.3.1772 vom preußischen König das Privileg und war der Begründer der märkischen Goldwaagenproduktion. Sein Bruder Johann Melchior arbeitete als Goldwaagenfertiger in Elberfeld
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Los 1949
Grafschaft Mark, Johann Peter Poppenberg, im Amt Blanckenstein bei Sprockhövel, getauft 1745, vor 1793, kleine Münzwaage 178., rechteckiger Kasten aus Ahornholz mit einer Messingschließe, Maße: ca. 139 x 69 x 23 mm, das Meisteretikett füllt das gesamte Deckelinnere aus und trägt in der unteren rechten Ecke den Brandstempel "IUSTIRT/IP.PB" J(ohann) P(eter) P(oppen) B(erg), darüber Krone, Waage aus Stahl mit Schwanenhalsenden und zwei runden Messing-Waagschalen an grünen Bändern, die Waage hat mit 7 Gewichte und drei verschiedene Assgewichte, alle Gewichte bis auf den Max dor (Löwe) mit Lilie gepunzt, über den Gruben Nominalbezeichnungen in roter Farbe, sehr schönes Exemplar, UNSHELM 26.1
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Los 1950
Grafschaft Mark, Johann Peter Poppenberg, im Amt Blanckenstein bei Sprockhövel, getauft 1745, vor 1793, Münzwaage 17?9 (vor 1785), rechteckiger Kasten aus Ahornholz mit zwei Messingschließen, Maße: ca. 182 x 96 x 24 mm, das Meisteretikett füllt das gesamte Deckelinnere aus und trägt in der unteren linken und rechten Ecke den Brandstempel "IUSTIRT/IP.PB" J(ohann) P(eter) P(oppen) B(erg), darüber Krone, Waage aus Stahl mit Schwanenhalsenden und zwei runden Messing-Waagschalen an grünen Bändern, die Waage ist komplett mit 18 Gewichten und sechs verschiedenen Assgewichten, alle Gewichte mit Lilie gepunzt, über den Gruben Nominalbezeichnungen in roter Farbe, sehr schönes - vorzügliches Exemplar, UNSHELM vergl. 26.2, Johann Peter Poppenberg war als Goldwaagenfertiger von 1772-1789 tätig. Er war ein Bruder der Goldwaagenfertiger Caspar Diederich (geb. 1763), Diederich Peter (getauft 25.9.1746, gest. 25.1.1824) und Peter Caspar (getauft 1.6.1766, gest. 28.9.1843).
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Los 1951
Stadt Nürnberg, Johann Loß, Meister 1725, 1749, Münzwaage ohne Jahr (nach 1726), rechteckiger Kasten aus Nußbaumholz mit 2 Messingdrahtschließen auf der Vorderseite, Maße: ca. 138 x 65 x 27 mm, Brandstempel "RECHTAB - Losskopf / IL - GEZOGEN" über dem Deckelfach, darauf nochmals Brandstempel Recht / abgezogen, Waage aus Stahl mit Spatelenden und 2 runden Messingwaagschalen an blau/grünen Bändern, die Waage ist komplett mit 14 Münzgewichten mit eingeschlagenen Münzbildern auf zwei Ebenen sowie zwei unterschiedlichen Ausgleichsgewichten, über den Gruben eingebrannte Nominalbezeichnungen, vorzügliches Exemplar, Johann Loß war vermutlich der Schwager von Paulus Deinert (Lockner Nr. 1391). Sein Zeichen "Loßkopf" oder "Schröpfkopf" hatte er ab 1726 aufgeschlagen (Lockner Nr. 1253: "weil sonst keiner schlegt")
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Los 1952
Stadt Nürnberg, Paulus Deinert, Meister 1747, 1783, Münzwaage ohne Jahr, rechteckiger und dunkel gebeizter Kasten mit einer Messingschließe, auf dem Deckel oben mittig eingestanzt sein Zeichen Loßkopf mit PD, Maße: ca. 133 x 68 x 24 mm, Waage aus Stahl mit Schwanenhalsenden und einer dreieckigen sowie einer runden Waagschale an rötlichbraunen Bändern, die Waage ist komplett mit 8 Münzgewichten mit eingeschlagenen Münzbildern sowie vier unterschiedlichen Ausgleichsgewichten, sehr schönes Exemplar, Paulus Deinerts Zeichen war der Loßkopf/Schröpfkopf mit PD, welches er ab 1758 benutzte (Lockner Nr. 1391)
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Los 1953
Mailand, nicht identifizierbarer Meister, Münzwaage ohne Jahr (nach 1800), rechteckiger, mit schwarzbraunem Leder überzogener Kasten mit 2 Vorderschließen, im Deckel kleines blau/weißes Papieretikett, Maße: ca. 171 x 77 x 21 mm, das Kasteninnere ist mit hellem Waschleder ausgeschlagen, Waage aus Messing mit flachen Enden und 2 runden Messingschalen an grünen Bändern, 17 runde Gewichte mit Münzbildern und 2 Assgewichte, vergl. Zavatoni 13, sehr schönes-vorzügliches Exemplar
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Los 1954
Niederlande, Geeraerdt van Dunwalt, *11.12.1617, Amsterdam/Antwerpen, Karatwaage ohne Jahr, rechteckiger und dunkel gebeizter Kasten mit zwei Messingschließen, Maße: ca. 154 x 84 x 26 mm, Waage aus Stahl mit Schwanenhalsenden und zwei runden Waagschale aus Messing an grünen Bändern, die Waage ist komplett mit 8 Karatgewichten von ¼ bis 64 Karat, bis auf ¼ Karat alle rückseitig mit Marken GDW im Lorbeerkranz, kleiner Schieber für Grangewichte fehlt, Ständer später ergänzt, 64 Karat min. korr., sehr schönes Exemplar, sehr selten.
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Los 1955
USA, Münzwaage/Schnellwaage für 9 Werte von 25 Cent bis 10 Dollars, auf dem Sockel und dem Waagbalken FAIRBANKS & CO sowie am Ende des Waagbalkens PAT. FEB. 28. 82 und darunter W[M L]ANG / BROOKLYN, sehr schönes Exemplar, selten
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Los 1956
5.04 g. Opalgemme, nach rechts gewandte Büste einer jungen Frau mit wilhelminischer Haartracht, ca. 30.5 x 23.5 x 8 mm, ein herrliches Beispiel mitteleuropäischer Stempelschneiderkunst, 5.04 g. selten
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Los 1957
Jemen, reich verzierter silberner Gürtel mit zahlreichen Applikationen aus altem Stammesbesitz, Länge ca. 90 cm
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Los 1958
Studentica & Religion, kleine Kollektion von 30 Radierungen des frühen 19. Jahrhunderts, Blattgröße je ca. 115 x 180 mm, darauf Abbildungen studentischen Lebens und Treibens sowie von historischen Größen ab dem 30jährigen Krieg, dabei Carl V., Friedrich der Weise, Gustav Adolph, Huss, Körner, Melanchthon, Richelieu, Schiller, Tilly und weitere, auf den Rückseiten vielfach mit interessanten Sprüchen und Anmerkungen aus Berlin, Bonn, Göttingen, Werl und weiteren, zeitgeschichtlich hochinteressant
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Los 1959
Sammellöffel von Georg Jensen, Dänemark, 18 Stück ab 1971, feinstes hartvergoldetes Sterlingsilber, je Löffel ca. 45 g, dazu die original Sammelbox aus Zebranoholz, für die Löffel aus 1971 und 1972 ist eine Originalrechnung über 2.323 DM (!) vorhanden, dazu 14 Begleitbroschüren zu einzelnen Ausgaben, kaum angeboten
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Los 1960
Orient, fünf Schreibgeräte bzw. Tintenfässer aus Ägypten und Persien/Isfahan, u.a. Messing, Holz und Bein, sehr interessant
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Los 1961
5 verschiedene Prägestempel (vermutlich 2 zusammengehörig) für Medaillen mit Bezug zur Thematik Bergbau, dazu ein einseitiger Abschlag eines Stempels
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Los 1962
Ludwig Ferdinand Graf von Kielmannsegg, * 27. Juli 1798 in Hannover, 19. Juli 1873, war Besitzer der Herrschaften Cappenberg und Scheda sowie preußischer Beamter, Mappe mit 42 Schriftstücken, viele davon mit seiner eigenhändigen Unterschrift, etliche mit Lacksiegel, historisch überaus interessant
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